Reinigungskraft saugt Büro

CO2-Messung in der Gebäudereinigung: viele Vorteile für den Kunden

Nachhaltige Gebäudereinigung: durch Transparenz CO2-Emissionen senken

Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein – ein ambitioniertes Ziel, bei dem auch der Immobiliensektor eine wichtige Rolle spielt. Denn über die Reduktion von CO2-Emissionen kann die Immobilienwirtschaft ihren Beitrag zum Klimawandel leisten. Grund genug für Dussmann Facility Management, Maßnahmen zu entwickeln, um die entstehenden CO2-Emissionen zu reduzieren. Mit messbarem Erfolg, wie erste Beispiele zeigen. 

 

Ein Porträt von Sascha Hartmann, Leiter Gebäudereinigung bei Dussmann Facility Management in Deutschland
We care for more – das ist unser Markenversprechen – and we care for less CO2.

Grundvoraussetzung: Transparenz

Um geeignete Maßnahmen zur CO2-Reduktion entwickeln zu können, braucht es zunächst Transparenz. „Daher haben wir uns im ersten Schritt intensiv mit uns selbst beschäftigt und sämtliche Arbeitsschritte unserer Leistungen durchleuchtet“, sagt Sascha Hartmann, Leiter Gebäudereinigung bei Dussmann Facility Management in Deutschland und dort auch verantwortlich für die Optimierung der Nachhaltigkeitsleistung in der Gebäudereinigung. Gleichzeitig haben seine Expertinnen und Experten die Lieferketten insbesondere in den Bereichen Arbeitsbekleidung, Material, Geräte und Reinigungsmittel analysiert. Der hohe Aufwand hierfür hat sich gelohnt: Denn heute besteht weitgehende Transparenz in der Leistungserbringung, und das Team weiß genau, an welchen Hebeln sie ansetzen können, um CO2-Emissionen zu reduzieren. 

Um sich trotz der Fülle von Einzeldaten an einem nachvollziehbaren Gesamtwert zu orientieren, hat Dussmann Facility Management in der Gebäudereinigung begonnen, Werte für den CO2-Fußabdruck pro geleisteter Arbeitsstunde zu erfassen und für ein Objekt auszuweisen. Für die Reinigung von Büroimmobilien liegt dieser – inklusive interne Verwaltung und Backoffice – aktuell bei 1,34 kg CO2 pro Arbeitsstunde für variabel beeinflussbare Faktoren1, 2 Der Wert wurde 2022 durch ein unabhängiges Institut auf Basis des Greenhouse Gas Protocol-Standards überprüft. 

Drei Bereiche mit großem Reduzierungspotenzial

Um den CO2-Fußabdruck in der Gebäudereinigung immer weiter zu reduzieren, verfolgen die Gebäudereinigungskolleginnen und -kollegen bei Dussmann Facility Management insbesondere die folgenden drei Ansätze: 

Lieferkette

In der Lieferkette kauft Dussmann Facility Management gezielt Produkte ein, die nachhaltig hergestellt und mit geringeren CO2-Emissionen in der Produktion und im Betrieb auskommen. Unter anderem sind dies umweltschonende Putz- und Reinigungsmittel, stromsparende Reinigungsgeräte, E-Fahrzeuge oder nachhaltig produzierte Arbeitskleidung für die Mitarbeitenden (Zertifikat Grüner Knopf). Dazu nimmt Dussmann gezielt Lieferanten unter Vertrag, die für ihre Produktkategorie eine überdurchschnittliche CO2-Bilanz vorweisen können und bereit sind, selbst an der Optimierung ihrer CO2-Emissionen zu arbeiten. 

Produktion

Was die konkrete Leistungserbringung betrifft, so schult Dussmann Facility Management unter anderem die Reinigungskräfte darin, Wasser, Reinigungsmittel und Energie ressourcenschonend einzusetzen sowie Abfälle und Wertstoffe sorgfältig zu trennen. Darüber hinaus reduzieren auch der intelligente Einsatz von Mensch und Maschine sowie ein digitales und papierloses Auftragsmanagement signifikant CO2-Emissionen.

Zusammenarbeit mit dem Kunden

Weitergehende CO2-Reduktionen sind in Zusammenarbeit mit dem Kunden zu erreichen: Hierzu zählen beispielsweise individuelle Absprachen, zu welchen Zeiten und in welcher Frequenz die Büroräume gereinigt werden sollen und auch welcher Stromvertrag im Objekt vorliegt und damit für den Stromverbrauch unserer Leistungserbringung anzusetzen ist. Für Unternehmen, die höchste Nachhaltigkeitsanforderungen stellen, bietet Dussmann Facility Management außerdem besondere Angebotspakete an.  

Viele Vorteile für Kundinnen und Kunden

Durch eine Vielzahl von Maßnahmen hat Dussmann Facility Management seinen ökologischen Fußabdruck im Bereich Gebäudereinigung in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich reduziert. Wie? Indem nur noch nachhaltige Staubsauger eingesetzt werden, deutschlandweit auf umweltschonende Abfallsäcke umgestellt und Papiervorgänge digitalisiert wurden. Außerdem setzt Dussmann seit 2021 verstärkt ressourcenschonende Mopps, effiziente Reinigungsroboter, langlebige Reinigungswagen sowie zukunftsweisende Bodenreinigungssysteme ein, die sich ebenfalls positiv auf die CO2-Emissionen auswirken. 

Für den Kunden ergeben sich daraus mehrere konkrete Vorteile: Zum einen erhält er belastbare Kennzahlen für sein eigenes Nachhaltigkeitsreporting und für die komplexe Scope-3-Erfassung. Mithilfe dieser Daten ist er in der Lage, Dienstleister in ihrer Leistungsfähigkeit noch besser zu beurteilen sowie seine eigenen Nachhaltigkeitsziele und -maßnahmen zu konkretisieren. Denn je genauer die CO2-Emissionen einzelnen Leistungen zugeordnet werden können, desto besser lassen sich weitere Ansatzpunkte finden, um den CO2-Fußabdruck gemeinsam zu optimieren. 

Zum anderen reduzieren die Maßnahmen die CO2-Emissionen und tragen somit dazu bei, Immobilien klimafreundlicher zu gestalten. Dabei ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Im Gegenteil: Für die Zukunft hat sich Dussmann Facility Management ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesetzt – von denen in allererster Linie Kunden und die Umwelt profitieren. „We care for more – das ist unser Markenversprechen – and we care for less CO2”, sagt Sascha Hartmann und arbeitet mit seinem Team schon an den nächsten Ideen zur CO2-Reduzierung. 

 

Ein Porträt von Sascha Hartmann, Leiter Gebäudereinigung bei Dussmann Facility Management in Deutschland

Kundenbeispiel: CO2-Fußabdruck für die Reinigung von 50.000 Quadratmetern Bürofläche gesenkt

Im Auftrag eines deutschen Sicherheitstechnologieunternehmens reinigt Dussmann seit 2022 eine Bürofläche mit rund 50.000 Quadratmetern. Für die Reinigung der Fläche berechnete Dussmann den CO2-Fußabdruck pro geleisteter Reinigungsstunde. Nach diversen Optimierungen im Wareneinsatz, wie dem Wechsel des Zulieferers für die Reinigungsmittel, und beim Erbringen der Reinigungsleistungen, wie dem Einsatz energieeffizienterer Reinigungsgeräte, sanken die CO2-Emissionen innerhalb eines Jahres um über 40 Prozent pro geleistete Arbeitsstunde. Dies entspricht einer Einsparung von über 8 Tonnen CO2 pro Jahr.

Arbeitswert/Aktueller Stand, Durchschnitt, gilt nur für die Unterhaltsreinigung im Büro- und Verwaltungsbereich, wozu weitere Forschung und Entwicklungen vorgenommen werden. 

Betrachtet werden nur direkt beeinflussbare, variable Faktoren. Im Detail fließen in die Berechnung ein: der Maschineneinsatz in kWh, der Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch in Liter, der Aufbereitungsprozess der Textilien in kWh und Liter, die Personenkilometer für den Arbeitsweg sowie die Objektbetreuung.